Heute erschien das “Manifest gegen Nachhaltigkeit” in der taz.
GREENWASHING Geldmacherei, Lug und Trug mit vorgeblich grünen Produkten werden immer schlimmer. Und die Unternehmen kommen damit durch, weil sich bei ihren Kunden die Sehnsucht nach einer besseren Welt mit Arg- und Ahnungslosigkeit paart
VON SINA TRINKWALDER UND EIKE WENZEL
Nie war es so einfach, ein besserer Mensch zu sein: Wir trinken für den guten Zweck, wir essen Brot für die Dritte Welt, veranlassen die eigene Krötenwanderung zur nächstgelegenen Sozialbank. Wir sind fair, leben bio, fahren öko. Doch das neue Bewusstsein ist nur eine Fassade, hinter der die alte, schmutzige Konsumwirtschaft quicklebendig ist. Die Industrie hat vor allem eines erkannt: das Potenzial der Menschen, die die Sehnsucht nach einer besseren Welt in sich tragen. Und diese Sehnsucht ist einfach bedient. Bringt uns “saubere” Produkte. Nicht aber: produziert in einem ökologischen Kreislauf. Wichtig ist für den Verbraucher, was hinten herauskommt.
Quelle: taz.de
Das ganze Manifest gibt es hier zu lesen.

















