Von vorne bis hinten ökologisch und fair

Das Street- und Sportswear-Label bleed organic clothing stellt sich vor

Jutesack und farblose Ökogewänder? Umweltfreundliche Mode geht auch anders – das beweist das Label bleed organic clothing. Die junge Street- und Sportswear-Marke präsentiert lässige Skatewear auf natürlicher Basis, ohne in Sachen Style Abstriche zu machen. Dabei verbindet das oberfränkische Unternehmen progressives Design mit Qualität und Funktion.

Ihre erste Kollektion stellten die Newcomer auf der Ispo 2009 vor und ergatterten dort auf Anhieb eine der begehrten Auszeichnungen als Finalist des Brand New Awards in der Kategorie „Style“. Damit zählte bleed zu den besten fünf aus über 300 Bewerbungen. Ein Kickstart für das junge Unternehmen.

Die Macher, allen voran der Gründer Michael Spitzbarth (28), kommen aus der Skate-, Snowboard- und Surfszene. Sie lieben Extremsportarten in freier Natur und wollen diese bewahren. Dabei setzen sie schon mit ihrem Firmennamen ein Statement: „bleed“ – die Natur soll zugunsten ihrer Mode nicht „bluten“ müssen. Auch Nachhaltigkeit ist deshalb ein wichtiges Thema. Nach dem Motto „Sustainability is not a crime“ werden alle Kollektionsteile aus natürlichen und naturnahen Materialien gefertigt. Zum Einsatz kommen unter anderem ökologisch angebaute Baumwolle, Viskose aus Bambus und – ganz aktuell – auch Kapokfaser. Für besonders anspruchsvolle Sportswear werden recycelte Materialien wie Polyester aus PET-Flaschen verwendet. Dank einer Zusammenarbeit mit Sympatex sind alle Jacken mit einer PTFE (Teflon)-freien Membran ausgestattet, die umweltfreundlich produziert wird und dem bluesign-Standard entspricht.

Der Produktionsbetrieb, bei dem bleed seine Kollektion herstellen lässt, sowie alle dort produzierten Artikel sind nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS), Label Grade 1 (organic), zertifiziert. Eine

Auszeichnung für echte und konsequente Naturtextilien, die in jeder Phase des Herstellungsprozesses kontrolliert werden. Der Strom für die Produktion wird aus erneuerbaren Energien, wie Solarstrom und Windenergie, gewonnen. Außerdem erfüllen die Kollektionsteile von bleed den Sustainable Textile Standard und sind somit garantiert ökologisch, vom Saatgut bis zum T-Shirt.

Neben dem Umweltgedanken setzt sich bleed für faire und soziale Arbeitsbedingungen ein und geht mit gutem Beispiel voran: die gesamte Produktion wird von unabhängigen Instituten kontrolliert und entspricht dem internationalen Standard SA 8000. Und es geht noch weiter: Mit ihrer Initiative „bleed for nature“ setzt sich das bleed-Team aktiv für die Verbesserung des sozialen und ökologischen Status Quo weltweit ein. Unter anderem engagierte sich bleed für das BeToRe (Benefiz Toleranz Respekt) Benefizkonzert und trat als Sponsor auf. Der Gewinn durch die Eintrittsgelder ging an das Kinderhilfsprojekt „hope“, das den Bau von Schulen in Indien unterstützt. Geplant sind außerdem Renaturisierungsmaßnahmen, bei denen die gesamte Crew anpacken will.

Michael Spitzbarth

Spitzbarth, Michael
bleed clothing
Foto von Michael Spitzbarth
Kategorien: Kleidung/Mode/Accessoires

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3 Antworten auf Von vorne bis hinten ökologisch und fair

  1. Das nenne ich durch und durch nachhaltig! Was für ein geniales Konzept. Telefoniert ihr denn auch schon für einen guten Zweck? ;-)

  2. Michael Spitzbarth sagt:

    Das ist eine gute Idee. Ich werde es bei der nächsten Kollektion mit berücksichtigen! Danke.

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